Mechanik
|
Kinematik (Bewegungslehre)
|
|
-
Translation (Geradlinige Katzenbewegung)
- Eine Katze bewegt sich auf einer geraden Linie, es sei denn, es gibt
einen wirklich guten Grund, die Richtung zu ändern! Arten der
Translation:
| Art der Translation |
Geschwindigkeit |
Beschleunigung |
| gleichförmig |
konstant |
0 |
| gleichmäßig
beschleunigt |
ändert sich
gleichmäßig |
konstant |
| ungleichmäßig
beschleunigt |
ändert sich
ungleichmäßig |
ändert sich |
-
- Gleichmäßig beschleunigte Translation (Gesetz der Katzenbeschleunigung)
- Eine Katze wird gleichmäßig beschleunigen, bis sie
bereit ist zu stoppen.
-
- Schräger Sprung/Fall/Wurf
- Eine Katze landet immer auf dem weichsten Platz in
Reichweite - häufig im mittleren Bereich eines ahnungslosen, entspannt da
liegenden Menschen.
-
- Rotation (Drehbewegung)
- Katzen versuchen mit erheblichem physischen Einsatz
endlich das Ding zu bekommen, das da so interessant hinter ihnen zuckt,
sind aber dann peinlich berührt, wenn sie feststellen, das die Beute zu
ihnen gehört - was sich in sorgfältiger Körperpflege des erbeuteten
Körperteils äußert, nach dem Motto "Da kommt man ja sonst immer nur so
schwer ran... ;-)".
-
| Rotationsart |
Winkelgeschwindigkeit |
Winkelbeschleunigung |
| gleichförmig |
konstant |
0 |
| gleichmäßig
beschleunigt |
ändert sich
gleichmäßig |
konstant |
| ungleichmäßig
beschleunigt |
ändert sich
ungleichmäßig |
ändert sich |
-
- 1. Newtonsches Axiom (Katzen-Trägheitsgesetz)
- Ohne äußere Krafteinwirkung verharrt ein Katzenkörper
im Zustand der Ruhe (oder der geradlinigen Bewegung, s.o.). Diese
Eigenschaft aller Katzen nennt man Beharrungsvermögen oder Trägheit.
Daraus folgt: Ursache jeder Änderung des Bewegungszustandes ist das Wirken
von Kräften, wie z. B. das Öffnen einer Dose Thunfisch,
oder Rascheln einer Maus, der Lärm eines Staubsaugers.
- 2. Newtonsches Axiom
- Untersucht man die Beziehungen zwischen der
wirkenden Kraft als Ursache und der daraus folgenden Änderung des
Bewegungszustandes (Beschleunigung) der Katze als Wirkung, so stellt
man fest, dass die wirkende Kraft (Öffnen der Thunfischdose, s.o.)
und die erzielte Beschleunigung einander proportional sind. Daraus
folgt, dass das Verhältnis der wirkenden Kraft zur erzielten
Bescheunigung für jeden Katzenkörper eine konstante Größe ist. Es
ist seine/ihre Masse... ;-)
-
|
Dynamik
|
| |
Gesetz von der Erhaltung der Energie
- Das von Robert Mayer für die Menschen übersetzte
Gesetz besagt, dass Energie weder entstehen noch
verschwinden kann. Daraus folgt, dass die Energiesumme in einem
abgeschlossenen System, dem also weder Energie zugeführt noch entzogen
wird, konstant ist. Katzen wissen das, daher benützen sie so wenig
Energie wie möglich.
-
- Zweites Gesetz der Energieerhaltung
- Katzen wissen ebenfalls, dass Energie nur beim Schlafen
gespeichert werden kann.
-
- Fluchtgeschwindigkeit (2. astronautische
Geschwindigkeit)
- Sie bestimmt die Mindestgeschwindigkeit, die ein Körper
besitzen muss, um das Gravitationsfeld der Katze zu überwinden, d.h. sich
ohne weiteren Antrieb unendlich weit von der Katze zu entfernen. Jede Tablette, die einer Katze verabreicht wird,
erreicht automatisch Fluchtgeschwindigkeit.
-
|
Ruhende Flüssigkeiten (Hydrostatik)
|
| |
- Form
- Infolge der gegenseitigen Verschiebbarkeit der
Moleküle besitzen Flüssigkeiten wie z.B. Milch keine eigene Gestalt,
sondern nehmen die Form des Gefäßes an. Dies gilt auch für kompliziert
geformte "Gefäße" wie Katzen.
-
- Kompressibilität
- Trotz der leichten Verschiebbarkeit der Moleküle lassen
sich Flüssigkeiten nur bei sehr großen Drücken merklich zusammendrücken.
Sie sind nur gering volumenelastisch. Die Volumenänderung ist wegen
ihrer Kleinheit in vielen Fällen zu vernachlässigen. Daher ist es um so
bemerkenswerter, dass eine Katze das eigene Gewicht, quadriert, in Milch
verdrücken kann (und zwar nur um Dir zu beweisen, dass sie es kann).
-
- Auftrieb und Archimedisches Prinzip
- Jede in Milch schwimmende Katze verliert scheinbar
einen Teil ihrer Gewichtskraft (das was die Waage zum Ausschlag bewegt).
Man nennt die der Gewichtskraft entgegengerichtete Kraft Auftriebskraft.
Sie entspricht der von der Katze verdrängten Menge Milch minus die Menge
der konsumierten Milch.
-
|
Elastizität fester Katzenkörper
|
|
- Dehnung 1 (Hookesches
Gesetz der Katzenverlängerung)
- Bei einer Katze verursacht eine Zug- oder Druckkraft
eine Längenänderung. Ihre Größe hängt von den Abmessungen der Katze, der
Höhe der Küchenablage oder des Tisches, und dem Interessantheitsgrad des
oben drauf befindlichen Gegenstandes ab. Eine Katze kann ihren Körper genau so lang strecken
wie nötig, um diese Dinge zu erreichen.
-
- Dehnung 2 (Hookesches Gesetz der Katzenstreckung)
- Die Länge, die eine Katze beim Strecken (Dehnen nach
dem Schlaf)
erreicht, ist proportional zur Länge des Nickerchens, den die Katze vorher
gemacht hat.
|