Elektrizitätslehre

Gleichstromkreis

 
Ohmsches Gesetz (Widerstand)
Der Widerstand einer Katze ist proportional zu dem Verlangen des Menschen, dass die Katze etwas tun soll.
 
Widerstand und Temperatur
Der spezifische Widerstand einer individuellen Katze ist temperaturabhängig - der Widerstand einer Katze dem Verlangen des Menschen nachzukommen sinkt mit steigender Raumtemperatur. Der spezifische Widerstand ς lässt sich auf andere Temperaturen umrechnen.
 
Wenn
ςt spezifischer Widerstand bei der Temperatur t,
ς20 spezifischer Widerstand bei 20°C,
α Temperaturkoeffizient des Katzenwiderstandes (für 20 °C),
t Temperatur,
dann gilt
ςt = ς20 [1 + α(t - 20°C)]

Bei einigen Katzen sinkt der Widerstand in die Nähe des Lieblingsfutters, einer Scheibe Wurst oder eines Leckerlis sprunghaft auf annähernd Null: Supraleitung.
 
Parallelschaltung von Widerständen
Bei der gleichzeitigen Haltung mehrerer Katzen ist der Gesamtwiderstand aller Katzen kleiner als der kleinste Einzelwiderstand, weil verhindert werden muss, dass eine der anderen Katzen vor einem selbst das Leckerli, den leckersten Teil des Futters, oder den besten Platz auf dem Schoß abbekommt.
 

Elektrisches Feld

  In der Umgebung eines elektrisch geladenen Körpers, bzw. zwischen zwei geladenen Körpern besteht ein elektrisches Feld. So bezeichnet man den Raum, in dem die Kräfte der geladenen Körper wirken.
 
Ladung
Bei vielen Nichtleitern (Katzen, Kater, ...) kann durch Reibung (Streicheln) die Oberfläche  (Katzenfell) elektrisch geladen werden. Das Fell steht dann so komisch vom Körper ab.
Gleichartig geladenen Körper stoßen sich ab, ungleichartig geladenen Körper ziehen sich an. Aus diesem Grunde sitzen die Ladungen leitender Körper stets an der Oberfläche. Die Verteilung der Ladung ist ungleich. An stärker gekrümmten Stellen sitzt die Ladung dichter. An Spitzen und Kanten (Nasenspitze, Ohrenspitzen) sitzt sie so dicht, dass sie die Luft ionisieren und den Körper verlassen: Spitzenwirkung.
Beispiel: Spitzenentladung passiert, wenn Menschen eine auf der Heizung sitzende Katze über den Kopf streichen oder an ihrer Hand riechen lassen und sich zwischen Ohren, bzw. Nase der Katze und der Hand des Menschen ein Blitz bildet.

Magnetismus

Dauermagnetismus
Alle dunklen Kleidungsstücke ziehen Katzenhaare an, und zwar direkt proportional zur Dunkelheit des Stoffes (je dunkler, desto schneller und mehr Katzenhaare).
 
Stabmagnet
Jeder Magnet hat zwei Pole: eine Nordpol (Katze) und einen Südpol (Futterschälchen). Ein Pol kommt niemals alleine vor. Zwischen den Polen zweier Magnete bestehen Kraftwirkungen, daher ist das Futter im Schälchen der anderen Katze immer interessanter als das eigene.
 
Magnetische Induktion (Gesetz der Anziehung von elektrischen Heizdecken)
Als Maß für die Stärke eines magnetischen Feldes kann man seine Kraftwirkung auf einen Probemagneten oder den beim Ein- und Ausschalten in einer Probespule induzierten Spannungsstoß ansehen. Beispiel: Wenn eine elektrische Heizdecke angeschlossen wird, springt die Katze mit Lichtgeschwindigkeit auf das Bett.
 
Kraftwirkungen im magnetischen Feld
Überlagern sich mehrere Magnetfelder (z.B elektrische Heizdecke, Lieblingsfutter im Schälchen und geöffnete Terassentür), zu einem resultierenden Feld, so ergeben sich aus dem Verlauf der Feldlinien Kraftwirkungen, die den Weg der Katze bedingen - dieser kann für den menschlichen Betrachter den Eindruck der Unentschlossenheit der Katze erwecken, was selbstverständlich vollkommen falsch ist!
 

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Stefanie Wong und Michael Zehnpfennig. Copyright © 2002-2006. Alle Rechte vorbehalten.